Erik Marquardt

Mitglied des Europäischen Parlaments | greens/EFA | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Hallo! Ich bin Erik und arbeite eigentlich als Fotograf. Seit der Europawahl 2019 bin ich Mitglied des Europäischen Parlaments. Ich bin Delegationsleiter der deutschen Grünen im Europaparlament. Ihr könnt mir eure Fragen auf meinen Social-Media-Seiten, auf abgeordnetenwatch oder über das Kontaktformular stellen.

Mehr Infos zu meiner Arbeit und mir findet ihr hier.

Eriks Blog

News from the Borders

  • ▶️ Ich durfte in der FR erklären, warum die neue EU-Abschiebeverordnung reine Symbolpolitik ist, die keine Probleme lösen, aber Menschenrechte verletzen wird.➖Zu meiner Kritik ▶️ Vor der Küste der griechischen Insel Kreta wurden mehr als 300 Schutzsuchende aus Libyen von der griechischen Küstenwache gerettet.➖Info Migrants berichtet (en) ▶️ Viele afghanische Geflüchtete in Polen fürchten, nach Afghanistan abgeschoben zu werden, wo ihnen Verfolgung oder Tod durch die Taliban drohen.➖Info Migrants berichtet (en)

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  • ▶️ Die Crew des zivilen Rettungsschiffs Nadir hat 53 Schutzsuchende aus Seenot gerettet, darunter auch mehrere Minderjährige und ein zweijähriges Kind.➖Zum Post von RESQSHIP (en) ▶️ Weil die Bundesregierung im Februar die freiwilligen Integrationskurse gestrichen hat, haben viele Geflüchtete Angst, noch stärker isoliert zu werden. ➖Info Migrants berichtet (en)   ▶️ Eine BBC-Recherche zeigt, dass die griechische Polizei ehemalige Schutzsuchende aus Afghanistan, Pakistan und Syrien dazu zwingt, illegale Pushbacks gegen andere Schutzsuchende durchzuführen.➖Zur Recherche von BBC (en) ▶️ Das bayerische Verwaltungsgericht hat geurteilt, dass die Binnengrenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze gegen EU-Recht verstoßen.➖Info Migrants berichtet (en)

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  • ▶️ Sea-Watch verklagt die libysche Küstenwache, weil sie im September 2025 die Crew und gerettete Schutzsuchende an Bord ihres Rettungsschiffs bedroht und beschossen hat. ➖Zur PM von Sea-Watch ▶️ Kurz vor der Sudan-Konferenz in Berlin geht die ägyptische Regierung immer brutaler gegen sudanesische Geflüchtete vor – vor allem, um sie daran zu hindern, nach Europa flüchten zu können.➖Die taz berichtet ▶️ Deutschland und weitere EU-Mitgliedstaaten wollen Abschiebelager in zwölf Ländern bauen, darunter Libyen und Tunesien, wo Geflüchtete schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.➖Info Migrants berichtet (en)

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Wochenrückblick

  • Kalenderwoche 16

    Symbolpolitik: EU-Abschiebeverordnung praktisch und rechtlich kaum umsetzbar  In einem Interview mit der FR durfte ich erklären, warum die neue EU-Abschiebeverordnung reine Symbolpolitik ist, die keine Probleme lösen, aber Menschenrechte verletzen wird. Praktisch ist es kaum vorstellbar, dass Drittstaaten freiwillig Asylsuchende aus Europa aufnehmen und dabei ohne wirksame Kontrolle menschenwürdige und faire Asylverfahren gewähren. Außerdem untergräbt die Verordnung grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien. Wenn Politiker Gesetze verabschieden, die rechtsstaatlich nicht umsetzbar sind, geraten Gerichte politisch unter Druck, die beschlossenen Maßnahmen trotzdem zu ermöglichen. Langfristig gefährdet das die Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz. Statt Symbolpolitik brauchen wir tragfähige Lösungen wie sichere Fluchtwege, effizientere…

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  • Kalenderwoche 13: Mini-Europaparlamentssitzung

    EU-Abschiebeverordnung: Abgeordnete der CDU und CSU bilden Mehrheit mit AfD Im Europäischen Parlament haben CDU/CSU-Abgeordnete (EVP) eine Mehrheit mit der AfD und anderen Rechtsextremen (EKR, PfE und ESN) gebildet, um ihren gemeinsamen Vorschlag zur EU-Rückführungsverordnung durchzusetzen. Nach der Abstimmung gab es Standing Ovations der Rechtsextremen. Durch das Gesetz sollen geflüchtete Kinder und ihre Familien in Haftlager außerhalb Europas gesteckt werden, auch Abkommen mit Terroristen wie den Taliban soll es dafür geben. Bemerkenswert ist aber nicht nur der Inhalt des Vorschlags, sondern auch sein Zustandekommen: Statt mit demokratischen Fraktionen einen Kompromiss zu erarbeiten, haben Konservative und Rechtsextreme in Hinterzimmern und Chatgruppen…

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  • Kalenderwoche 12

    Zivilgesellschaft unter Druck: Wir stehen zusammen Am Dienstag haben wir in der Civil Society Interest Group darüber diskutiert, auf welche Weise die Zivilgesellschaft im Europäischen Parlament unter Druck gerät und wie wir sie bestmöglich unterstützen können. Von der Verleumdung durch die sog. „Scrutiny Working Group“ zur Finanzierung der Zivilgesellschaft bis hin zu schädlichen Änderungsanträgen in Berichten und Gesetzgebung des Europäischen Parlaments: Die gegen die Zivilgesellschaft gerichteten Maßnahmen von Konservativen und der extremen Rechten sind kontinuierlich und nehmen zu. In diesen Zeiten entscheiden wir uns, an der Seite der Zivilgesellschaft zu stehen und gemeinsam mit ihr zu bestimmen, wie sie am…

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Ausschüsse

  • Entwicklung (DEVE)
  • Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)
  • Kultur und Bildung (CULT)
  • Haushaltskontrolle (CONT)

Delegationen

  • China
  • Türkei


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