Erik Marquardt

Mitglied des Europäischen Parlaments | greens/EFA | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Hallo! Ich bin Erik und arbeite eigentlich als Fotograf. Seit der Europawahl 2019 bin ich Mitglied des Europäischen Parlaments. Ich bin Delegationsleiter der deutschen Grünen im Europaparlament. Ihr könnt mir eure Fragen auf meinen Social-Media-Seiten, auf abgeordnetenwatch oder über das Kontaktformular stellen.

Mehr Infos zu meiner Arbeit und mir findet ihr hier.

Eriks Blog

News from the Borders

  • ▶️ Obwohl in Libyen derzeit die rassistisch motivierte Gewalt gegen Geflüchtete eskaliert, will die EU die Zusammenarbeit mit dem Land weiter ausbauen.➖Zur PM von Amnesty International ▶️ Untersuchungen zeigen, dass die verschärften Vorschriften bei der Familienzusammenführung von Geflüchteten zu starken psychischen Belastungen führen.➖Info Migrants berichtet (en) ▶️ Sea-Watch hat beobachtet, wie libysche Milizen im Mittelmeer 42 Schutzsuchende illegal abfingen – rund die Hälfte sprang aus Angst ins offene Meer.➖Zum Post von Sea-Watch

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  • ▶️ Heute werden Taliban-Terroristen in Brüssel empfangen, um über Abschiebungen nach Afghanistan zu verhandeln. In einem offenen Brief fordere ich gemeinsam mit 27 anderen Unterzeichner*innen, das Treffen zu stoppen.➖Zu unserem Brief ▶️ Am Wochenende ist eine Schutzsuchende auf der Flucht über den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien ums Leben gekommen.➖The Independent berichtet (en) ▶️ Der französische Präsident Macron und der spanische Ministerpräsident Sánchez verurteilen die neue EU-Rückführungsverordnung, mit der Schutzsuchende in Abschiebelager außerhalb der EU eingesperrt werden sollen.➖Euronews berichtet ▶️ In Tunesien haben mehrere Menschen gegen die rassistische Migrationspolitik der tunesischen Regierung protestiert, die mit EU-Geldern finanziert wird.➖Zum Post von Info Migrants (en)

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  • ▶️ Die griechische Küstenwache hat gestern auf etwa 20 Schutzsuchende geschossen, den Motor ihres Bootes entfernt und sie anschließend hilflos auf See zurückgelassen.➖Zum Post von Aegean Boat Report (en) ▶️ Der libysche Warlord Almasri wurde wegen Mordes und schwerer Menschenrechtsverletzungen an Geflüchteten zu sieben Jahren Haft verurteilt.➖Agenzia Nova berichtet ▶️ Die zivile Seenotrettungsorganisation Open Arms hat im Mittelmeer 14 Schutzsuchende aus Seenot gerettet, darunter sechs Minderjährige.➖Mehr dazu hier (it)

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Wochenrückblick

  • Kalenderwoche 16

    Symbolpolitik: EU-Abschiebeverordnung praktisch und rechtlich kaum umsetzbar  In einem Interview mit der FR durfte ich erklären, warum die neue EU-Abschiebeverordnung reine Symbolpolitik ist, die keine Probleme lösen, aber Menschenrechte verletzen wird. Praktisch ist es kaum vorstellbar, dass Drittstaaten freiwillig Asylsuchende aus Europa aufnehmen und dabei ohne wirksame Kontrolle menschenwürdige und faire Asylverfahren gewähren. Außerdem untergräbt die Verordnung grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien. Wenn Politiker Gesetze verabschieden, die rechtsstaatlich nicht umsetzbar sind, geraten Gerichte politisch unter Druck, die beschlossenen Maßnahmen trotzdem zu ermöglichen. Langfristig gefährdet das die Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz. Statt Symbolpolitik brauchen wir tragfähige Lösungen wie sichere Fluchtwege, effizientere…

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  • Kalenderwoche 13: Mini-Europaparlamentssitzung

    EU-Abschiebeverordnung: Abgeordnete der CDU und CSU bilden Mehrheit mit AfD Im Europäischen Parlament haben CDU/CSU-Abgeordnete (EVP) eine Mehrheit mit der AfD und anderen Rechtsextremen (EKR, PfE und ESN) gebildet, um ihren gemeinsamen Vorschlag zur EU-Rückführungsverordnung durchzusetzen. Nach der Abstimmung gab es Standing Ovations der Rechtsextremen. Durch das Gesetz sollen geflüchtete Kinder und ihre Familien in Haftlager außerhalb Europas gesteckt werden, auch Abkommen mit Terroristen wie den Taliban soll es dafür geben. Bemerkenswert ist aber nicht nur der Inhalt des Vorschlags, sondern auch sein Zustandekommen: Statt mit demokratischen Fraktionen einen Kompromiss zu erarbeiten, haben Konservative und Rechtsextreme in Hinterzimmern und Chatgruppen…

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  • Kalenderwoche 12

    Zivilgesellschaft unter Druck: Wir stehen zusammen Am Dienstag haben wir in der Civil Society Interest Group darüber diskutiert, auf welche Weise die Zivilgesellschaft im Europäischen Parlament unter Druck gerät und wie wir sie bestmöglich unterstützen können. Von der Verleumdung durch die sog. „Scrutiny Working Group“ zur Finanzierung der Zivilgesellschaft bis hin zu schädlichen Änderungsanträgen in Berichten und Gesetzgebung des Europäischen Parlaments: Die gegen die Zivilgesellschaft gerichteten Maßnahmen von Konservativen und der extremen Rechten sind kontinuierlich und nehmen zu. In diesen Zeiten entscheiden wir uns, an der Seite der Zivilgesellschaft zu stehen und gemeinsam mit ihr zu bestimmen, wie sie am…

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Ausschüsse

  • Entwicklung (DEVE)
  • Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)
  • Kultur und Bildung (CULT)
  • Haushaltskontrolle (CONT)

Delegationen

  • China
  • Türkei


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