
Erik Marquardt
Mitglied des Europäischen Parlaments | greens/EFA | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Hallo! Ich bin Erik und arbeite eigentlich als Fotograf. Seit der Europawahl 2019 bin ich Mitglied des Europäischen Parlaments. Ich bin Delegationsleiter der deutschen Grünen im Europaparlament. Ihr könnt mir eure Fragen auf meinen Social-Media-Seiten, auf abgeordnetenwatch oder über das Kontaktformular stellen.
Mehr Infos zu meiner Arbeit und mir findet ihr hier.Eriks Blog
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Offener Brief: Keine Legitimierung der Taliban
Vertreter der Taliban-Miliz sollen am 23. Juni 2026 zu Gesprächen über Abschiebedeals in Brüssel eintreffen. Gemeinsam mit Europaabgeordneten, Bundestagsabgeordneten und ehemaligen afghanischen Parlamentarierinnen habe ich einen Brief an die Europäische Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten…
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Webinar – Asylrecht am Wendepunkt: Was die GEAS-Reform für Schutzsuchende und vor Ort bedeutet
Liebe alle, Am 12. Juni 2026 enden die Umsetzungsfristen für die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) europaweit – und damit gelten auch die deutschen Anpassungsgesetze. Verkauft wurde die Reform als Versprechen von „Humanität und Ordnung“ und…
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Offener Brief: Fordern goldene Medaille für EU-Athlet*innen
Gemeinsam mit anderen EU-Abgeordneten habe ich in einem Brief an die Präsidentinnen Roberta Metsola und Ursula von der Leyen vorgeschlagen, olympische und paralympische Athlet*innen aus der EU auf europäischer Ebene stärker zu würdigen. Konkret fordern wir…
News from the Borders
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▶️ Nachdem das CompassCollective 25 gerettet Menschen sicher in Lampedusa an Land gebracht hat, haben die italienischen Behörden ihr Schiff jetzt für 45 Tage festgesetzt und eine 10.000€ Strafe verhängt.➖Zum Artikel von La Sicilia (en) ▶️ Eine Recherche der taz zeigt: die Bundesregierung will nun auch nicht vorbestrafte Afghanen in das Taliban-Regime abschieben.➖taz berichtet ▶️ Die Sea-Watch 5 hat gestern insgesamt 52 Menschen im Mittelmeer gerettet. Danach hat Italien ihnen einen 4 Tage entfernten Hafen zugewiesen.➖Zum Post
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▶️ Zahlen der IOM zeigen: Abschottung und restriktive Grenzkontrollen führen nicht zu weniger Flucht, nur zu tödlicheren Fluchtrouten.➖Migazin berichtet ▶️ Die staatliche Seenotrettungsorganisation Salvamento Marítimo hat gestern 122 Menschen vor Lanzarote aus einem überfüllten Schlauchboot gerettet.➖Euronews berichtet ▶️ In Ägypten werden Geflüchtete seit Monaten willkürlich festgenommen, inhaftiert und abgeschoben, auch weil Behörden keine Termine für die Verlängerung von Aufenthaltstitel vergeben.➖Zum Bericht von Human Rights Watch
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▶️ Vor Samos ist gestern ein Geflüchtetenboot gesunken. Ein Mann ist dabei ertrunken, 35 andere haben überlebt.➖Infomigrants berichtet (en) ▶️ Der Sudan ist die größte humanitäre Krise der Welt. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Seit Beginn des Jahres wurden über 300 Kinder verletzt oder getötet.➖Zum Spiegel Artikel ▶️ Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen mit absichtlich schlechten Bedingungen und Isolation in Sekundärmigrationszentren Abschiebungen erleichtern.➖mdr berichtet
Wochenrückblick
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Kalenderwoche 16
Symbolpolitik: EU-Abschiebeverordnung praktisch und rechtlich kaum umsetzbar In einem Interview mit der FR durfte ich erklären, warum die neue EU-Abschiebeverordnung reine Symbolpolitik ist, die keine Probleme lösen, aber Menschenrechte verletzen wird. Praktisch ist es kaum vorstellbar, dass Drittstaaten freiwillig Asylsuchende aus Europa aufnehmen und dabei ohne wirksame Kontrolle menschenwürdige und faire Asylverfahren gewähren. Außerdem untergräbt die Verordnung grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien. Wenn Politiker Gesetze verabschieden, die rechtsstaatlich nicht umsetzbar sind, geraten Gerichte politisch unter Druck, die beschlossenen Maßnahmen trotzdem zu ermöglichen. Langfristig gefährdet das die Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz. Statt Symbolpolitik brauchen wir tragfähige Lösungen wie sichere Fluchtwege, effizientere…
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Kalenderwoche 13: Mini-Europaparlamentssitzung
EU-Abschiebeverordnung: Abgeordnete der CDU und CSU bilden Mehrheit mit AfD Im Europäischen Parlament haben CDU/CSU-Abgeordnete (EVP) eine Mehrheit mit der AfD und anderen Rechtsextremen (EKR, PfE und ESN) gebildet, um ihren gemeinsamen Vorschlag zur EU-Rückführungsverordnung durchzusetzen. Nach der Abstimmung gab es Standing Ovations der Rechtsextremen. Durch das Gesetz sollen geflüchtete Kinder und ihre Familien in Haftlager außerhalb Europas gesteckt werden, auch Abkommen mit Terroristen wie den Taliban soll es dafür geben. Bemerkenswert ist aber nicht nur der Inhalt des Vorschlags, sondern auch sein Zustandekommen: Statt mit demokratischen Fraktionen einen Kompromiss zu erarbeiten, haben Konservative und Rechtsextreme in Hinterzimmern und Chatgruppen…
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Kalenderwoche 12
Zivilgesellschaft unter Druck: Wir stehen zusammen Am Dienstag haben wir in der Civil Society Interest Group darüber diskutiert, auf welche Weise die Zivilgesellschaft im Europäischen Parlament unter Druck gerät und wie wir sie bestmöglich unterstützen können. Von der Verleumdung durch die sog. „Scrutiny Working Group“ zur Finanzierung der Zivilgesellschaft bis hin zu schädlichen Änderungsanträgen in Berichten und Gesetzgebung des Europäischen Parlaments: Die gegen die Zivilgesellschaft gerichteten Maßnahmen von Konservativen und der extremen Rechten sind kontinuierlich und nehmen zu. In diesen Zeiten entscheiden wir uns, an der Seite der Zivilgesellschaft zu stehen und gemeinsam mit ihr zu bestimmen, wie sie am…
Ausschüsse
- Entwicklung (DEVE)
- Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)
- Kultur und Bildung (CULT)
- Haushaltskontrolle (CONT)
Delegationen
- China
- Türkei
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