FR: Erbärmliche Debatte nach Tragödie in Ceuta

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau kritisiere ich die panischen Reaktionen europäischer Politiker auf die Ereignisse in Ceuta. Wilde Vorwürfe und erbärmliche Debatten über die Zahl der ankommenden Menschen sind ein Armutszeugnis. Statt nach dem Tod Dutzender Jugendlicher sofort eine neue „Migrationskrise“ auszurufen, muss die EU untersuchen, wer mit der Situation geopolitischen Druck ausüben wollte. Außerdem braucht es robuste Abkommen und vernüftige Migrationskontingente um solche Tragödien zu verhindern.