News from the Borders 11.03.2024

  • Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 2023 mindestens 8.565 Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen. Das ist der höchste Wert seit Aufzeichnungsbeginn. Die Dunkelziffer liegt höher. Der Standard berichtet.
  • Italien hat die „Sea-Watch 5“ festgesetzt, nachdem die Crew 56 Menschen gerettet und an Land gebracht hat. Davor war ein 17-Jähriger an Bord gestorben, weil Italien, Malta und Tunesien trotz entsprechender Bitten keine medizinische Evakuierung eingeleitet haben. Zum taz-Artikel.
  • Ärztin als Taxifahrerin. In Polen haben viele Geflüchtete aus der Ukraine zwar schnell Arbeit gefunden – dafür sind sie oft unter ihrer Qualifikation beschäftigt. Zum NDR-Radiofeature (4 Min.).

News from the Borders Feministischer Kampftag 2024

  • Frauen aus Drittstaaten können wegen häuslicher Gewalt Schutz in der EU erhalten. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg im Januar entschieden. DW berichtet.
  • Der europäische Umgang mit Geflüchteten entspricht laut der EU-Menschenrechtsexpertin Dunja Mijatović oft weder humanitären Prinzipien noch Menschenrechtsstandards. Das Asylrecht werde ausgehöhlt. Zum Zeit-Artikel.