News from the Borders 22.05.2024

- Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk habe ich gesagt, dass mit der Finanzierung von Sicherheitskräften in Nordafrika der Tod von Menschen in Kauf genommen wird. Das ist moralisch verwahrlost, aber eben die Politik, die man unterstützt, wenn Menschen verschleppt und in der Wüste ausgesetzt werden.
- Auf einer Militärstation, neben dem 2000 Einwohner:innen zählenden Dorf Gjader in Albanien, soll in den kommenden Monaten ein von Italien betriebenes Lager für Geflüchtete errichtet werden. Die Frankfurter Rundschau war vor Ort.
- Während die Bundesregierung versucht, Menschen aus dem Ausland abzuwerben, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, werden vor allem in Bayern viele Menschen abgeschoben, die einen Job haben. BR berichtet.
News from the Borders 21.05.2024
- In Tunesien, Marokko und Mauretanien jagen von der EU und Deutschland finanzierte Sicherheitskräfte Asylsuchende und setzen sie dann mitten in der Wüste aus. Es wurden auch Menschen mit gültigem Aufenthaltsstatus und ein US-Amerikaner verschleppt und ausgesetzt, einfach nur weil sie Schwarz sind. tagesschau berichet.
- Nach dem Schiffbruch von Pylos mit hunderten Toten, wurden neun Überlebende angeklagt, obwohl das Boot sank, als eine griechische Spezialeinheit es aus ihrem Verantwortungsbereich schleppen wollte, statt die Menschen zu retten. Jetzt sind die neun Angeklagten freigesprochen worden. Hintergründe dazu in der woz.
- Nach der Machtübernahme der Taliban versprach die Bundesregierung, Schutzbedürftige herzuholen, legte ihnen aber Steine in den Weg. Nun steigt die Zahlen der Zusagen. taz berichtet.